FAQ / Häufig gestellte Fragen zu Heucobs
Heucobs werden häufig bei Senioren, Pferden mit Kauproblemen oder staubempfindlichen Pferden als Futter verwendet.
Ja und grade bei älteren Pferden ist das häufig alternativlos. Aber es hängt natürlich auch von der individuellen Fütterungssituation bzw. Gesundheit und Pferdesituation ab. Eine bedarfsgerechte Rationsplanung ist immer empfehlenswert.
Optimalerweise sollten Heucobs 3 Monate nach dem Kauf verbraucht sein. Aber bei trockener Lagerung und sachgemäßer Aufbewahrung sind Heucobs in der Regel bis zu 1 Jahr lagerfähig.
Heucobs sind grundsätzlich immer mit ausreichend Wasser einzuweichen. Nur so können sie sicher vom Pferd gefressen und verdaut werden.
Die Einweichzeit hängt von der jeweiligen Heucobs Charge ab. In der Regel beträgt sie zwischen 15 und 60 Minuten. Für ein schnelles Einweichen empfiehlt sich heißes Wasser zu verwenden. Mit kaltem Wasser und bei kaltem Wetter kann die Einweichzeit auch schon mal ein paar Stunden betragen.
Heucobs sollten trocken, kühl und vor Feuchtigkeit geschützt gelagert werden. Geöffnete Säcke sollten schnell verfüttert werden oder in einer verschließbaren dichten Tonne gelagert werden, um die Qualität zu erhalten.
Hochwertige Heucobs haben eine ansprechende gelb-grüne Farbe und zeichnen sich durch eine gleichmäßige Struktur und einen angenehmen Heu- bzw. Kräuter und Grasgeruch aus. Sie sollten zudem nicht zu groß und nicht glatt versiegelt sein. Eine Struktur aus kurzen flockenartigen Stücken ist optimal.
FAQ zu Heucobs Premium+ (sonnengetrocknet)
Sie eignen sich besonders für schwerfuttrige oder mäkelige Pferde. Aber grade auch für Pferde im Fellwechsel oder im Winter, wenn ein erhöhter Protein- und Energiebedarf besteht.
Der wichtigste Unterschied ist der gemeinsame Anbau von Gras mit Luzerne. Dadurch sind Gras und Luzerne unter den gleichen Bedingungen gewachsen, geerntet und verarbeitet worden. Heucobs Premium+ sind zudem protein- und energiereicher als die klassischen sonnengetrockneten Heucobs.
Die Luzerne erhöht die Schmackhaftigkeit sowie den Eiweiß- und Energiegehalt der Heucobs. Dadurch eignet es sich besonders für Pferde mit erhöhtem Nährstoffbedarf oder solche, die nur schwer an Gewicht zulegen.
FAQ zu Wiesengrascobs
Wiesengrascobs bestehen aus maschinell getrocknetem Wiesen-Frischgras und nicht aus sonnengetrocknetem Heu. Durch die maschinelle Trocknung entsteht eine gleichbleibende und konstante Futterqualität. Sie sind zudem energiereicher als Heucobs und riechen auch wesentlich grasiger. Grade kritische Pferde nehmen Sie wesentlich besser an.
Wiesengrascobs eignen sich besonders für Pferde mit fehlenden oder stark abgenutzten Zähnen die mäkelige oder schwerfuttrige sind. Die gleichbleibende Qualität sorgt zudem für eine langfristige Akzeptanz.
Der wesentliche Unterschied liegt in der Pelletgröße und -struktur. SoftSolution-Wiesengrascobs haben einen Durchmesser von etwa 8–9 mm und sind weicher gepresst als die klassischen Wiesengrascobs mit 18 mm Durchmesser. Dadurch weichen sie schneller auf.
Aufgrund des kleineren Durchmessers entsteht nach dem Einweichen bei den SoftSolution-Wiesengrascobs zudem eine feinere Futterstruktur, während 18-mm-Wiesengrascobs eine gröbere Struktur haben. Inhalt und Trocknungsverfahren sind ansonsten identisch.
FAQ zu Luzernecobs
Luzernecobs eigenen sich besonders für ältere Pferde oder Pferde mit erhöhtem Eiweißbedarf. Zum Beispiel Sport- oder Zuchtpferde.
Luzernecobs eigenen sich nicht für Pferde mit bestimmten Stoffwechsel- oder Nierenerkrankungen. Auch übergewichtige Pferde und Ponys sollten keine Luzernecobs bekommen.
Grundsätzlich empfehlen wir eine Mischung mit Heu- oder Wiesengrascobs im Verhältnis 70% zu 30% (30% Luzernecobs).
Die optimale Menge richtet sich aber nach Körpergewicht, Alter, Arbeitsleistung und Zusammensetzung der gesamten Futterration. Im Zweifel sollte der Tierarzt oder eine Fütterungsberatung hinzugezogen werden.
